Vorlesen braucht Vorbilder

(ein Textauszug aus dem Bericht in „extra“ vom 13. Dezember 2018 von Michael Geyer)

Schon seit etlichen Jahren kann sich die Rennertshofer Grundschule auf fast immer denselben Vorlesekreis verlassen, was sicher auch ein Beweis ist, dass ihnen die Aktion selber viel Spaß macht. So auch heuer. Aus dem Kreis der ehemaligen Lehererschaft waren wieder etliche Kolleginnen und auch Rektor a.D. Alfred Ehrnstraßer dabei: Anneluise Schneider las in der 1a „Die schönsten Geschichten zum Vorlesen“ von Isabel Abedi. Marianne Lehenmeier stellte der 4b das Buch „Der Spinatvampir“ von Gudrun Pausenwang vor. Die ehemalige Seminarrektorin Christel Butters nahm die 2a mit in die Welt von „Lena Dunkelblau“. Greet de Kockere hat das schöne Bilderbuch verfasst und die Zuhörer hatten die wunderbare Möglichkeit etwas über Farben, aber auch über Toleranz zu lernen. In „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer entführte Rennertshofens Rektor in Ruhestand, Alfred Ehrnstraßer die Mädchen und Jungen der 3b und gab noch eine Zugabe in bairischer Sprache. Auch der Kindergarten zeigte seine Verbundenheit mit seinen ehemaligen Schützlingen: Kindergartenleiterin Manuele Meier begeisterte die 1b mit dem Erzähltheater „Sankt Martin und die Gänse“ von Sybille Wittmann und die Erzieherin Frau Nagl nahm die 2b mit auf die von Michael Ende ausgedachten Abenteuer von Jim Knopf. Auch Bürgermeister Georg Hirschbeck hatte zusammen mit der 4a seine Freude an „Die Olchis und der karierte Tigerhei“ von Erhard Dietl und die 3a durfte von Pfarrer Georg Guggemos aus dem nachdenklichen Buch „Die Geschicht vom kleinen scharzen Senfkorn“ von Ysabelle Saaliste hören und erntete ebenso großen Beifall wie alle seine Mitvorleser. Rektorin Stößl danke den engagierten Lesegästen für die spannende, lustige und schöne Vorlesestunde.

 

Vorlesetag am 17.11.2017